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Bauten der 50er Jahre

Kurtheater

Das Kurtheater am Rand des Kurparks geht auf einen Wettbewerb von 1939 zurück. Mit dem Bau konnte Lisbeth Sachs wegen des Kriegsausbruchs aber erst 1950 beginnen. Eindeutiger Höhepunkt ist das vollständig verglaste Gartenfoyer. Es verknüpft Innen und Aussen und greift hinaus in den Park, der vom Landschaftsarchitekten Gustav Ammann angelegt wurde. Vom Gartenfoyer führt eine breite Treppe in den Zuschauerraum, der Platz für rund 600 Personen bietet. Der später hinzugefügte Foyeranbau veränderte die Eingangssituation und wirkt im Vergleich zum filigranen und wohlproportionierten ursprünglichen Gebäude schwerfällig.

Lisbeth Sachs (19142002) schloss 1939 an der ETH Zürich das Architekturstudium ab. Sie arbeitete bei Alvar Aalto, Roland Rohn und Alfred Roth und war eine der ersten selbständigen Architektinnen der Schweiz. Ihr Kurtheater gilt als erster bedeutender Schweizer Theaterbau der Nachkriegszeit

Baujahr: 195052, 1962 Erweiterung

Architektur: Lisbeth Sachs, Zürich, mit Otto Dorer, Baden
Adresse
Parkstrasse 20, 5400 Baden
Datenquelle: Schweizer Heimatschutz
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