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Bäder

Frei- und Hallenbad Brugg

INGENIEURSKUNST ERLEBEN
Die Stahlbeton-Schalen von Heinz Isler gehören zugleich zu den grössten Ingenieur- wie Designleistungen der Schweizer Nachkriegsarchitektur. Erstaunlich ist die vielseitige Verwendbarkeit dieser filigranen Konstruktionen, überdachen sie doch Tankstellen, Fabriken, Tennishallen oder eben das Hallenbad Brugg. Scheinbar schwerelos überspannt das Dach eine Grundfläche von 35x35 Metern, und über die verglasten Fassaden werden das 25-Meter-Becken und der als Galerie ausgeformte Ruhebereich üppig mit Sonnenlicht beschienen. Weniger spektakulär wirkt hingegen das Freibad wären da nicht die 2009 eingeweihten neuen Sprungtürme, die sich vom etwas beliebigen Allerlei durch ihre eigenwillige organische Form absetzen.

Baujahr: 1981

Architektur: Heinz Isler, neue Sprungtürme: Froelich & Hsu Architekten
Adresse
Kanalstrasse 20, 5200 Brugg
Datenquelle: Schweizer Heimatschutz
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