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Felix Platter Spital

Der 100 Meter lange und 35 Meter hohe Baukörper des Felix Platter-Spitals erhält durch seine variationsreiche Fassadengestaltung ei­ne eindrückliche skulpturale Qualität. Bei keinem Basler Grossbau der Nachkriegsmoderne ist das Serielle derart überzeugend zum Ausdruck gebracht wie bei dem als Eisenbeton-Skelettbau errichteten Spital für Chronischkranke. Wie ein Vorhang wirkt der feingliedrige Raster aus vorfabrizierten Betonelementen auf der Nordostseite mit den Funktionsräumen. Ein ganz anderes Bild vermittelt die dem Licht geöffnete Rückseite, an der die Patientenzimmer liegen. Hier bewirkt der die innere Struktur Zweier- und Viererzimmer ab­bildende Wechsel abgewinkelter und gerader Fens­terflächen eine plastische Rhythmisierung der grossflächigen Fassade. Die umlaufenden weissen Stirnflächen der Decken kragen an den Schmalseiten zu wuchtigen Terrassen aus, die den Raumtiefen im Innern entsprechend ungleiche Abschrägungen besitzen. Sie und die an beiden Längsfassaden verwendeten Metallfenster mit ihren grün lackierten Brüstungen sind einheitlich verwendete Elemente.

Baujahr: 1961-1967
Adresse
Burgfelderstrasse 101, 4000 Basel
Datenquelle: Schweizer Heimatschutz
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