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Bahnhof Flüelen

Flüelen ist einer der ganz wenigen SBB-Bahnhöfe im Stil der Neuen Sachlichkeit. Er wurde 2001 renoviert. Auskragende Flachdächer betonen die dynamische Komposition aus Vertikalen und Horizontalen: Aus den flachen Diensträumen ragen der Aufbau mit einer Wohnung und der dreistöckige Uhrturm. Seine reizvolle Lage bei der Schifflände am Südende des Urnersees verdankt der Bahnhof der Dampfschiffgesellschaft, die 1882 direkten Anschluss an die Gotthardbahn wollte. Die Wartehalle ist gegen den See abgerundet und grosszügig verglast. Ungemein stark wirkt an diesem Ort das Wandbild «Föhn» von Heinrich Danioth, eine Szene in einer schlaflosen Föhnnacht am sturmgepeitschten Ufer. Am See steht die Rütlischwur-Plastik von Werner Witschi für die Expo 64, hinter dem Bahnhof ein Denkmal für den SBB-Oberingenieur für Elektrifizierung, E. Huber-Stockar (vgl. 20).

Baujahr: 1944

Architektur: Walter Ramseyer (SBB)
Adresse
3000 Bern
Datenquelle: Schweizer Heimatschutz
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