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Gärten und Parks

Schloss Meggenhorn

1868-70 liess sich der Grossindustrielle Edouard Hofer aus einem einfachen Landhaus auf dem Felssporn über dem Vierwaldstättersee einen Wohnsitz nach dem Vorbild der Loire-Schlösser bauen. Zum Bild des romantischen Schlosses trug auch die Vegetation mit grossen Bäumen, Büschen und rankendem Efeu bei. 1888 entstand unter der neuen Besitzerin Marie Amélie Heine eine neugotische Kapelle und die neue Gartenanlage, welche den malerischen Aspekt weiter betonte.

Heute präsentiert sich das ausgedehnte Anwesen des Schlosses Meggenhorn als eine sorgfältig gestaltete, pittoreske Landschaft «en miniature». Unmittelbar beim Schloss findet sich die Kapelle, das barocke Gartenparterre und ein Wirtschaftsteil mit kunstvoll geschnittenen Buchshecken. Daran anschliessend folgt ein englischer Landschaftsgarten, der sich in einem fliessenden Übergang mit der «natürlichen» (Kultur-)Landschaft mit Rebberg, Wiesen, Wäldern, Weiden und verschiedenen landwirtschaftlichen Gebäuden vermischt.

Baujahr: 1868-70, 1888

Architektur: Heinrich Viktor von Segesser
Adresse
Meggenhornstrasse, 6045 Meggen
Datenquelle: Schweizer Heimatschutz
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