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Normiertes Gebäude für Bahntechnik (NGB)

Seit 1996 verbreitet sich der dunkelgraue Betonkubus mit den Oberlichtlaternen auf dem Dach über das SBB-Netz. Archaische Mittel schützen die sensible Technik (Rechner, Sicherungsmodule, Schaltkreise) der unbemannten Stellwerke: Die vorfabrizierten Wandelemente sind 60cm dick; die Decke ist ein 120cm tiefer, mit dem Aushub gefüllter Trog. Diese Masse dämmt gegen Frost und Hitze. Geheizt wird mit Abwärme, gekühlt mit Luft und durch Verduns­ten aus der Wiese auf dem Dach. So braucht das NGB weder Klimaanlage noch Heizung.

Gut sichtbar sind die Stellwerke beispielsweise bei den Bahnhöfen Mur­gen­thal (vgl. Abb.), Daillens, Le Landeron, Pratteln, Solothurn und Sursee.

Baujahr: 1996

Architektur: Architektur: Morger & Degelo (Basel), Ingenieure: Aerni + Aerni (Zürich)
Adresse
3000 Bern
Datenquelle: Schweizer Heimatschutz
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