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Wohnhochhäuser

Mit Blick auf den Kannenfeldpark entstanden 1950/51 die ersten Wohnhochhäuser im Basler Stadtbild. Die an den ehemaligen Kannenfeld-Friedhof angrenzenden Grundstücke gewannen nach seiner Umgestaltung in einen Park an Attraktivität. Arnold Gfeller und Hans Mähly versuchten, das Parkgrün in den Siedlungsraum fortzuführen. Rund 150 2- und 3-Zimmer Wohnungen sind in den drei 13 ge­schossigen Hochhäusern unterbracht. Sie sind mit ihrer plastischen Gliederung des Baukörpers und dem markanten Dachvorsprung charakteristisch für die Architektur der Nachkriegsmoderne. Bemerkenswert ist, dass die drei Hochhäuser ihr ursprüngliches äusseres Erscheinungsbild bewahren konnten. Auch im Innern ist die Struktur vollständig und der Ausbau weitgehend erhalten. Die Dreiergruppe identischer Hochhäuser ist ein Wahrzeichen der Basler Nachkriegsmoderne, und ihre städtebauliche Bedeutung vergleichbar mit derjenigen der Antonius­­kirche.
Hohen Wohnkomfort bieten die Hochhäuser vor allem auch durch ihre schöne Lage und Anordnung. Die gestaffelte Platzierung der drei Baukörper er­laubt einen freien Ausblick, von der Ostseite zum tiefer gelegenen Bahntrassee und von der Westseite besonders privilegiert zum Kannenfeldpark.

Baujahr: 1950

Architektur: Arnold Gfeller und Hans Mähly
Adresse
Flughafenstrasse 4, 6, 8, 4056 Basel
Datenquelle: Schweizer Heimatschutz
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