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Roberstenschulhaus

Anfangs der Sechziger Jahre erlebte Rheinfelden, insbesondere bedingt durch die Ansiedelung und den Ausbau grosser Chemieunternehmen in der Region Basel und dem Fricktal, den ersten grossen Bauboom der jüngeren Zeit. Als Folge davon wurde dringend neuer Schulraum nötig; die Schulanlagen in der Altstadt vermochten die rasant steigende Schülerzahl nicht mehr zu schlucken. Im Rahmen eines Wettbewerbs wurde das Projekt der Architekten Frei+Moser, Aarau, ausgewählt und 1967 inmitten des neuen Roberstenquartiers realisiert. Die Schulanlage gliedert sich in vier Pavillonflügel; einer enthält die Turnhalle. Verbunden sind die Schultrakte und die Turnhalle durch eine ursprünglich offene Pausenhalle, die in jüngerer Zeit leider mit Glasabschlüssen versehen wurde. Zwischen Turnhalle, Pausenhalle und dem südöstlichen Schultrakt liegt der windgeschützte Pausenhof, der gegen Osten von einem rechteckigen Wasserbecken abgeschlossen wird. Das Becken ziert eine Brunnenfigur von Alexander Zschokke. Weiter gegen Osten hin liegen eine grosszügige Spielwiese und Turnanlagen. Die Anlage wurde in jüngster Zeit saniert, wobei insbesondere auch die Umgebungsgestaltung erneuert wurde.

Baujahr: 1967, 2005/06 Sanierung

Architektur: Jäggi + Wendelspiess, Rheinfelden
Adresse
Carl Güntert-Strasse 2, 4310 Rheinfelden
Datenquelle: Schweizer Heimatschutz
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