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Schifflände Kurbrunnenanlage

Von der Rheinbrücke aus gelangt man Richtung Westen zur Schifflände, wo die Schiffe der Basler Personenschifffahrt anlegen. Die Promenade mit ihrem schönen alten Baumbestand führt direkt zum ehemaligen Prunkstück der Kurstadt Rheinfelden, zu der in den Zwanziger und Dreissiger Jahren entstandenen Kurbrunnenanlage. Diese umfasste
im Endausbau ein tempelartiges, säulengeschmücktes Empfangs- und Kassengebäude im neoklassizistischen Stil und später entstanden und dem Neuen Bauen verpflichtet eine Wandelhalle mit Gradierwerk (Verdunstungsanlage für Sole), eine mit Wandmalereien von Victor Surbeck geschmückte Trinkhalle sowie einen Konzertsaal. Durch den Abbruch der neoklassizistischen Trinkhalle, den vorgelagerten Neubau eines Restaurants im Jahr 1979 und der Verunklärung der ehemals strengen Umgebungsgestaltung verlor die Anlage ihre Grosszügigkeit und harmonische Ausstrahlung gänzlich.

Baujahr: 1920-33, 1979 Teilabbruch und Neubau

Architektur: Heinrich A. Liebetrau, Rheinfelden; Hans Zimmermann, Rheinfelden (Neubau)
Adresse
Fröschweid 8, 4310 Rheinfelden
Datenquelle: Schweizer Heimatschutz
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