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Frauenkloster St. Andreas

Beim Konventsflügel entlang der Brünigstrasse handelt es sich um den ältesten Teil der Klosteranlage. Er gruppiert sich um einen zentralen Innenhof mit Kreuzgang. Dieser war ursprünglich der einzige Aussenraum des geschlossenen Klosters. Die Ringmauer um das Klostergelände entstand erst 1667-68. Erdbebenschäden erforderten 1967 einen weitgehenden Neubau der Klosterkirche. Der Sarner Architekt Max Mennel (1928-1992) behielt den 1687 errichteten Fassadenvorbau bei und ergänzte ihm um einen zurückgesetzten Sichtbetonbau. Dieser ruht unter einem steil abfallenden Giebeldach mit sechseckigem Dachreiter. Dem Sarner Jesuskind, einer spätgotischen Holzfigur aus dem 14. Jahrhundert, verdankt das Kloster seine Bekanntheit. Sie kann in der Kirche besichtigt werden.

Baujahr: 1618
Adresse
Brünigstrasse 157, 6060 Sarnen
Datenquelle: Schweizer Heimatschutz
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