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Schloss Seeburg

Die Seeburg in ihrer malerischen Umgebung direkt am Bodensee ist nur eines der vielen Schlösser auf Kreuzlinger Boden. 1598 errichtete sie Junker Johann Jakob Atzenholz-Zollikofer als Freisitz Neuhorn. Nach einem Brand 1633 wurde sie wieder instandgestellt und diente den Kreuzlinger Äbten zweihundert Jahre lang als Sommerresidenz. Von 1833 bis 1850 fand das Lehrerseminar hier eine Unterkunft, bevor es wegen Platzmangels ins aufgehobene Kloster (Nr. 1) übersiedelte.
Das heutige Aussehen des Schlosses geht auf das Ende des 19. Jahrhunderts zurück, als der Besitzer Ferdinand Ammann das ganze Schloss im historistischen Stil überholen liess. Er häufte in der neu entflammten Sammelleidenschaft des Historismus viele alte Objekte an, die in seinem Schloss einen neuen Platz fanden, wie zum Beispiel Steckborner Kachelöfen und vollständige, getäferte Raumausstattungen.
Die Seeburg gehört seit 1958 der Stadt Kreuzlingen und beherbergt unter anderem ein Restaurant.

Baujahr: um 1598, 1879 Umbau, 1982-84 Restaurierung

Architektur: Ernst Jung, Winterthur) und Wilhelm Martin-Imhof, Kreuzlingen (Umbau); Ernst Oberhänsli, Kreuzlingen (Restaurierung)
Adresse
Seeweg 5, 8280 Kreuzlingen
Datenquelle: Schweizer Heimatschutz
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