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Baukultur entdecken

Reiheneinfamilienhäuser

In der Hebelstrasse, die ihren Namen vom Dichter Johann Peter Hebel erhalten hat, betrachten wir die Gruppe von Einfamilienhäusern Nr. 125-131 genauer. Die symmetrisch angeordneten Häuser sind seltene Vertreter des Jugendstils in Basel und bilden ein bemerkenswertes Ensemble. Sie sind wertvolle Zeugen der bürgerlichen Wohnkultur an der Schwelle zur Moderne. Die beiden inneren Häuser werden von den äusseren mit den spitz aufragenden Dachgiebeln eingerahmt. Das Erdgeschoss ist einheitlich mit Bogenfenstern und dekorativem, portalähnlichem Eingang gestaltet. Die beiden äusseren Häuser weisen im Giebel ein gleiches Drillingsfenster mit Gesims auf, unterschiedlich gestaltet sind ihre Erker, einmal rechteckig und einmal bogenförmig. Bei den inneren Häusern finden sich eine schöne Kassettierung am Dachvorsprung und Dachhäuschen mit abgeschrägten Seiten sowie Fledermausgauben. Verbindend wirken das Sohlbankgesims und die Klappläden an allen vier Hauptfassaden. Alle Häuser weisen denselben Grundriss auf. Der Holzanteil des Innenausbaus ist hoch, Treppengeländer, Türen und Täfer sind in Jugendstil gehalten und setzen starke Akzente.

Baujahr: 1909
Adresse
Hebelstrasse 125-131, 4056 Basel
Datenquelle: Schweizer Heimatschutz
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