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Bäder

Bains de la Motta Fribourg

BEDA HEFTIS PROTOTYP
Der junge Ingenieur Beda Hefti erhielt in seiner Wahlheimat Freiburg die Chance, beim Bau des dortigen Freibades sein technisches Können unter Beweis zu stellen. Das Resultat war derart überzeugend, dass das Freibad Pate für zahlreiche weitere Anlagen beispielsweise in Solothurn, Burgdorf oder Aarburg stand und Hefti zum führenden Schwimmbad-Spezialisten der Schweiz werden liess. Auch wenn die verwendete Technik damals als äusserst modern galt, fanden beim Bau der relativ strengen Anlage, die von Garderobengebäuden umstanden ist und durch Türme mit Walmdächern unterbrochen wird, eher konservative Heimatstil-Formen Verwendung. Spektakulär ist die Lage des Freibades: Auf der einen Seite erhebt sich eine steile Felswand, während gegenüber die Freiburger Altstadt thront. Wer bequem und mit einem Schuss Nostalgie zum Schwimmbad gelangen will, dem empfehlen wir, das einzigartige «Funiculaire» zu benutzen (siehe auch «Die schönsten Verkehrsmittel der Schweiz», S. 2021).

Baujahr: 1923-24

Architektur: Beda Hefti, Frédéric Broillet, Augustin Genoud
Adresse
Chemin des Bains 8, 1700 Fribourg
Datenquelle: Schweizer Heimatschutz
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