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Baukultur entdecken

Kannenfeldpark

Wir betreten den Kannenfeldpark beim Eingang an der Flughafenstrasse.
Am 29. April 1868 wurde der neue Kannenfeldgottesacker feierlich eröffnet. Er ersetzte drei bis zu diesem Datum benutzte Friedhöfe im St. Johann-Quartier. Bereits 1951 wurde der Gottesacker geschlossen, er steht nach der Gräberräumung seit dem Sommer 1952 der Öffentlichkeit als Parkanlage mit Kinderspielplatz und Freilichttheater zur Verfügung. Das Wegsystem, die Raumgliederung, die Alleebäume sowie einzelne Bäume stammen aus der Zeit des Gottesackers.
Als kleine Besonderheit empfehlen wir den Besuch des einzigen im Park übrig gebliebenen Grabdenkmals in der Nähe des Kinderspielplatzes. Es ist in Form eines kleinen Portikus gestaltet und schmückte das Familiengrab von Johann Jakob Merian (1826-1892). Das Grabdenkmal gilt als repräsentatives Beispiel der Basler Grabmalkunst des 19. Jahrhunderts.
Das Hauptportal des Parks (Eingang Burgfelderstrasse) integriert die Statuen von Moses, Daniel, Johannes und Paulus und ist als Überrest des ehemaligen Gottesackers ein kulturelles Denkmal. Geschaffen wurde es von zwei bedeutenden Basler Künstlern des 19. Jahrhunderts, dem Historienmaler Ernst Stückelberger und dem Bildhauer Rudolf Meili.
Durch dieses eindrückliche Portal verlassen wir den grosszügig angelegten Park, ein Erholungsraum in­mitten der Stadt, der nicht nur von den Bewohnern des St. Johann-Quartiers gerne frequentiert wird.
Adresse
Burgfelderstrasse, 4056 Basel
Datenquelle: Schweizer Heimatschutz
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