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Wohnhaus Carl Güntert-Strasse 23

Mitten im Einfamilienhausquartier mit eher durchschnittlicher Architektur versteckt sich ein besonderes Wohnhaus. Der Stahlskelettbau ordnet zwei Baukuben von je 100m2 Bodenfläche kreuzförmig übereinander an. Die stählerne Tragkonstruktion setzt sich pro Baukubus aus fünf Hauptträgern in einem Abstand von je 5m zusammen. Sie fassen grosse Glaswände resp. Wandelemente aus Douglasfichte, welche ihrerseits im Rhythmus von 2.5m unterteilt sind. Neben dieser strengen Rhythmisierung stellt die Erschliessung ein weiteres Hauptthema des Entwurfs dieses modernen Baus nach Art der Solothurner-Schule einer Gruppe namhafter Architekten um Fritz Haller, die klare, streng geometrische Konstruktionen und ausgewogene Proportionen suchten dar. Ende der Neunziger Jahre erfuhr das Gebäude eine sorgfältige Sanierung, die vor allem in energetischer Hinsicht eine Aufwertung bewirkte. Auch die ursprüngliche Gartengestaltung wurde leicht verändert, was aber der reizvollen Verbindung des Baus mit seiner Umgebung keinen Abbruch tat.

Baujahr: 1962

Architektur: Silvio Fumasoli, Rheinfelden
Adresse
Carl Güntert-Strasse 23, 4310 Rheinfelden
Datenquelle: Schweizer Heimatschutz
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