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Alterszentrum "Luzernerring"

Im Gebiet zwischen der Burgfelderstrasse und dem Luzernerring schliesst die grosse Wohnbebauung «Luzernerring» an die Stadt an. Sie besteht aus einer vielbeachteten Wohnsiedlung von Michael Alder und Partner, einer Wohnstrasse von Ernst Spycher, Wohnhäusern von Jura Oplatek, einer Überbauung der Architekten Erny, Gramelsbacher, Schneider und dem kommunalen Altersheim von Silvia Gmür.
Gmürs Bau teilt sich in zwei eigenständige Bereiche, ein Alters- und Pflegeheim und ein Wohnheim für geistig Behinderte. Die Gebäude gliedern sich an die benachbarte Wohnsiedlung an, werden bis zur Strassenkreuzung vorgezogen und entlang des Luzernerrings über die ganze Parzellenlänge weitergeführt. Die intimsten Bereiche des Alters- und Pflegeheims, die privaten Wohnräume, öffnen sich zur Strasse hin. Dies ist dadurch zu erklären, dass die Strassenseite des langen Baukörpers von Südosten die beste Besonnung bietet. Die Anlage gleicht mit ihren verschiedenen Orten des Ausruhens, Beobachtens, Begegnens, mit ihren Gemeinschaftszonen in den Hof und das Quartier einer eigenen kleinen Stadt. Das Altersheim am Luzernerring zeigt eine Philosophie, die ältere Menschen einbezieht und Besuche von Angehörigen und Freunden ermutigt.

Baujahr: 1995-1997

Architektur: Silvia Gmür
Adresse
Burgfelderstrasse 188, 4056 Basel
Datenquelle: Schweizer Heimatschutz
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