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Bauten der 50er Jahre

Hotel Rigi Kulm

Im Mittelland und in den Städten führte die Hochkonjunktur Anfang der 50er-Jahre zum Bauboom. Der Heimatschutz konzentrierte sich in dieser Zeit auf die Bewahrung der unberührten ländlichen Regionen. Auf Unterstützung und breite Anerkennung konnte das Projekt zur «Säuberung des Rigi-Gipfels» zählen, das Thema des Schoggitalerverkaufs 1951 war. Es hatte zum Ziel, die Hotelbauten der Belle-Epoque sowie die Verkaufsstände abzubrechen und so den Blick aufs Alpenpanorama freizugeben.

Die abgebrochenen Bauten wurden durch das neue, die Aussicht nicht beeinträchtigende Hotel Rigi Kulm ersetzt. Der Architekt und Heimatschutz-Bauberater Max Kopp (18911984) bezog sich beim Neubau auf die Form alter Hospize. Aus heutiger Sicht steht das Gebäude für den Wunsch nach einer Architektur im Einklang mit der regionalen Bautradition und als Reaktion auf die drohende Verstädterung der ländlichen Gebiete.

Baujahr: 1952-54, 1994 Renovation und Erweiterung

Architektur: Max Kopp, Zürich, Marques & Zurkirchen, Luzern (Renovation und Erweiterung)
Adresse
Kulmweg 7, 6410 Rigi Kulm
Datenquelle: Schweizer Heimatschutz
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