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Baukultur entdecken

Neues Schulhaus in Niederscherli

Der Wettbewerb für den Ersatz des kleinen alten Schulhauses fand 1993 statt, doch die Realisierung zögerte sich um 12 Jahre hinaus. Eine Pfeilerhalle säumt nun den Pausenplatz und ist zugleich Portikus. Ein raffiniertes Treppensystem führt separat ins Unter- und ins Obergeschoss, wo der verglaste Korridor wie ein offener Laubengang hinter der Pfeilerkolonnade erscheint. An der Korridorwand applizierte Arno Hassler ein stark vergrössertes 360°-Panoramafoto. Nur vom Pausenhof aus erkennt man, dass es sich um das Astwerk von Bäumen handelt. Übrigens: «Kunst am Bau» gab es auch schon früher. Man beachte nur das Stöckli von 1784 im Zentrum von Niederscherli, das Christian Megert äusserst kunstvoll bemalte.

Baujahr: 2005

Architektur: Graber Pulver Architekten AG, Bern u. Zürich
Adresse
Haltenstrasse 17, 3098 Köniz
Datenquelle: Schweizer Heimatschutz
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