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17. Februar 2016
Rapperswil-Jona (SG)

News

Das Jahr 2015 zusammengefasst in zahlreichen Geschichten, Bildern und kurzen Spots dies bietet der neue Stadtspiegel den Leserinnen und Lesern. 120 Seiten laden ein zum Schmökern, Nachschlagen, sich Vertiefen und das vergangene Jahr Revue passieren lassen.
Zu den grossen Ereignissen im Jahr 2015 zählte zweifellos die Eröffnung des neuen Bahn- und Bushofs Jona, eines Meilensteins der jüngeren städtebaulichen Entwicklung. Die Redaktion nahm den Abschluss dieses Projekts zum Anlass, dem Thema öffentlicher Verkehr in einem Schwerpunkt nachzuspüren. Wie hat sich der öV in den letzten Jahrzehnten in Rapperswil-Jona entwickelt, welches waren wichtige Entwicklungsschritte, welche weiteren Ausbaupläne hat die Stadt, welche Strategie verfolgt sie und wo steht man an? Natürlich wird in diesem Zusammenhang auch die Geschichte des Bahnhofs Jona und des Neubaus nochmals aufgerollt. Eine Fahrerin des Stadtbusses erzählt während einer Tour im Abendverkehr über tägliche Staus, freundliche und weniger freundliche Fahrgäste und die Anforderungen an ihren Beruf. Und Walter Domeisen, früherer Stadtpräsident von Rapperswil, erinnert sich, wie die Altstadt vor rund 20 Jahren vom Autoverkehr befreit und für die Fussgänger attraktiv wurde.

Frühe Förderung und medizinische Versorgung
Nicht ganz so stark im Fokus der Öffentlichkeit, aber nicht minder von Bedeutung war die Eröffnung des Familienzentrums im Haus zum Schlüssel. Mit der Mütter- und Väterberatung und der Fachstelle für Familienplanung, Schwangerschaft und Sexualität sowie dem vom Familienforum geführten Familienkafi unter einem Dach wurde ein Treffpunkt für junge Familien geschaffen und damit ein zentrales Vorhaben im Bereich der frühen Förderung in die Tat umgesetzt. Was aber ist unter früher Förderung zu verstehen, warum ist sie wichtig und was unternimmt die Stadt Rapperswil-Jona in diesem Bereich? Was beinhaltet die im Sommer 2015 verabschiedete Strategie Frühe Förderung des Kantons und wie soll sie umgesetzt werden? Auch dazu findet sich im neuen Stadtspiegel ein Schwerpunkt. Verantwortliche von Stadt und Kanton kommen ebenso zu Wort wie die Leiterinnen der Fachstellen und des Familienkafis im Familienzentrum. Die Koordinatorin des Zentrums zieht eine erste Bilanz und schmiedet Pläne für die Zukunft. Und ein Nachmittag in der Sprachbrücke der Schule Rapperswil-Jona gibt Einblicke in ein Angebot, bei dem frühe Förderung und Integration Hand in Hand gehen.

Ende Jahr zog die Rosenklinik in den neuen Merkurhof an der Güterstrasse. Hier hat sie ihr Angebot erweitert und neue Partner an Bord geholt. Die Rosenklinik ist nur ein Beispiel, wie sich das medizinische Angebot in Rapperswil-Jona in den vergangenen Jahren stetig weiterentwickelt und vergrössert hat. Diesem Thema geht der Stadtspiegel im dritten Schwerpunkt nach. Zum Beispiel in einem Interview mit Stadträtin Rahel Würmli, Vorsteherin des Ressorts Gesundheit, Alter: Welche Aufgaben kommen einer Stadt bezüglich medizinischer Versorgung zu, wie weit kann die Stadt das Angebot vor Ort steuern und was kann sie für die Prävention tun? Selbstverständlich erfahren die Leserinnen und Leser auch, welche Arten von Behandlungen denn nun in der neuen Rosenklinik möglich sind. In Form diverser Grafiken werden Zahlen und Fakten zu Spitalaufenthalten der Stadtbevölkerung, zu Einsatzstunden von Spitex und Pro Senectute oder zum Wohlbefinden der älteren Einwohnerinnen und Einwohner dargestellt. Ganz persönliche Einblicke ins Metier des Hausarztes einst und heute geben schliesslich zwei, die es wissen müssen: Sie sind Vater und Sohn und beide als Hausärzte tätig.

Der Herr der Elefanten im Porträt
Ein grosses Porträt darf in keinem Stadtspiegel fehlen. In der neuen Ausgabe ist es Franco Knie, dem Herrn der Elefanten gewidmet, der 2015 als ein Jahr der grossen Emotionen erlebte. Die Eröffnung des Elefantenparks Himmapan im Kinderzoo, der Tod von gleich drei betagten Elefantendamen und der Entscheid, die gut hundertjährige Tradition der Elefantendressur in der Manege zu beenden, haben ihn umgetrieben. Doch Franco Knie hat auch sonst schon viel erlebt. Und nun hat er als Gesamtverantwortlicher des Kinderzoos und Gastgeber in der Himmapan-Lodge neue Aufgaben für sich entdeckt.

Geschichten von Menschen und Ereignissen
Das Jahr 2015 war für zahlreiche weitere Menschen in Rapperswil-Jona ein besonderes. Ihnen sind diverse Aspekte-Beiträge gewidmet. Etwa dem langjährigen Patron des Kaufhauses Keller-Ullmann des heutigen Manors der seinen 70. Geburtstag feierte und sich endgültig vom Unternehmertum verabschiedet hat. Oder Martin-Ulrich Brunner, der in seiner fast 40-jährigen Tätigkeit als deren Leiter die Musikschule zu dem gemacht hat, was sie heute ist, und nun in den Ruhestand getreten ist. In Pension gegangen ist auch Urs Kupferschmid, Geschäftsführer der ersten Stunde der Stiftung RaJoVita. Gleich zwei Jubiläen konnte Rocco Delli Colli feiern, einmal als Inhaber der Restaurantkette Dieci und einmal als Präsident des Fussballclubs Rapperswil-Jona. Tänzerin Nelly Bütikofer wurde vom Kanton mit einem Werkbeitrag ausgezeichnet, die Mitglieder der Stiftung Alterswohnungen mit dem Ehrentrunk der Stadt. Verschiedene Institutionen feierten runde Geburtstage, etwa das Schulhaus Burgerau, der Tixi-Verein Rollstuhlbus oder der Fischereiverband.

Ausserdem sorgte eine Vielzahl von politischen Geschäften, kulturellen und gesellschaftlichen Anlässen sowie sportlichen Ereignissen für ein spannendes und abwechslungsreiches Jahr. Sie sind teilweise ebenfalls in den Aspekten ausführlicher erörtert oder in der Chronik in der Mitte des Buches festgehalten. Natürlich nicht alle, dies würde den Rahmen des Stadtspiegels sprengen, aber doch im Sinne eines repräsentativen Spiegels der Lebendigkeit der Stadt Rapperswil-Jona.
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