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Gemeindehaus

Der nach funktionalen Grundsätzen konzipierte Bürobau ging aus einem Architekturwettbewerb hervor und war ursprünglich als viergeschossiges Volumen geplant. Der winkelförmige Bau vermittelt zwischen dem zur Brünigstrasse zurückgesetzten Schulhaus 1 und den näher an der Strasse situierten älteren Bauten. Sein architektonischer Ausdruck ergibt eine Kombination aus konstruktiver Logik, innenräumlicher Freiheit und klassischer Form. Dem Haus liegt ein Stützenraster zugrunde, das eine flexible Raumeinteilung ermöglicht. Die Betonskelettstruktur wird nordwestseitig durch einen aussen sichtbaren Sichtbetonkern gehalten. Eine zentrale Halle mit Oberlicht erschliesst die zweibündigen Bürotrakte. Das Gemeindehaus ist ein seltenes Beispiel guter Architektur der Siebzigerjahre in Obwalden.

Baujahr: 1975

Architektur: Paul Dillier, Sarnen
Adresse
Brünigstrasse 160, 6060 Sarnen
Datenquelle: Schweizer Heimatschutz
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